Membranfiltration

Membranfiltration - Abwasser- & Wasseraufbereitung | WAP Heythekker, Sinzig

Anlagen der Membranfiltration eignen sich hervorragend zur Filtration verschiedener Medien. Aufgrund einfacher physikalischer Gesetze lassen sich Fette, Öle, Pigmente und andere Inhaltsstoffe aus den Medien filtrieren. 

Diese Anlagen kommen bei der Filtration ohne jegliche Chemikalien aus. Somit stellt diese Art der Filtration die kostengünstigste Möglichkeit zur Aufbereitung und Pflege der Prozessmedien dar. Die bei WAP-Heythekker gefertigten Anlagen im Bereich der Membranfiltration werden wahlweise mit keramischen oder organischen Membranen bestückt. Entsprechend Ihrer Filtrationsfeinheit wird zwischen Mikro- und Ultrafiltration unterschieden.

Trenngrenze Mikrofiltration:  > 0,10 µm
Trenngrenze Ultrafiltration:   > 0,01 µm

*Die Funktion dieser Membrane ist jedoch identisch.

Membranfiltration (Veranschaulichung)

Welche Membranen zum Einsatz kommen ist immer abhängig vom jeweils zu filtrierenden Medium und den resultierenden Prozessparametern.

Membranfiltration (Veranschaulichung)

Funktion

Das aufzubereitende Medium wird in einem Arbeitsbehälter gesammelt. Mit einer Umwälzpumpe wird anschließend das Filtrationsmodul beschickt. In diesem Modul ist der Einsatz mehrerer gleicher Membranen möglich, um eine große Filterfläche zu erzeugen. Über eine gesteuerte Druckdifferenz erfolgt die Filtration. Die gereinigte Phase – das Permeat – wird zurück in den Prozess geleitet, die Konzentratphase – das Retentat- wird zurück in den Arbeitsbehälter geführt. Ausgeschleuste Permeatmenge wird kontinuierlich durch neues aufzubereitendes Medium ersetzt. Ist die Konzentratphase hoch konzentriert wird diese nochmals eingedickt und danach aus dem System geschleust. Danach erfolgt die gründliche Spülung der Module wahlweise mit dem Membranreiniger WAP S10 oder WAP AI10. Das System ist dann wieder einsatzbereit.

Zur Erreichung von hohen Fluxraten setzen wir das Feed- and Bleed-System ein. Um eine möglichst konstant hohe Überströmung bei größeren Modulen zu erzielen wird eine entsprechende Umwälzpumpe (Bleedpumpe) verwendet, das Medium wird mit der Füllpumpe (Feedpumpe) in den Filtratiosnkreislauf gepumpt. Hierdurch konnten bereits Anlagen mit Permeatleistungen von bis zu 3.000 l/h unter Verwendung von keramischen Membranen realisiert werden.